Tipps & Tricks !

In kürzester Zeit im Wasser. MiniCat macht Bootsanhänger und Slipgebühren überflüssig.

nützliche Tipps aus Erfahrung:

Wichtig: der richtige Druck

Laut Hersteller steht auf den Rümpfen max. 0,25 bar, wir empfehlen aber die Boote mit mind. 0.3 bar zu segeln. Der einfache “Daumentest” reicht im Grunde aus, d.h. so hart aufpumpen dass man die Rümpfe mit dem Daumen kaum noch eindrücken kann.
Wer möchte kann dann nach dem Segeln an Land auch wieder etwas Druck ablassen, das ist aber nicht nötig. Das Boot segelt bei 0,3 Bar wesentlich besser und stabiler !
Außerdem verliert das Boot etwas Druck sobald man ins kalte Wasser geht, d.h. wenn an Land auf 0,25 bar aufgepumpt ist, kann dann beim Segeln schnell nur noch 0,20 bar in den Rümpfen sein. Es kann dann sein, dass die Rümpfe einknicken, oder der Alu-Rahmen in den Rumpf etwas eindrückt. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass zu wenig Druck auf den Schwimmern ist! Außerdem besteht die Gefahr , dass die eingesteckten Kielfinnen bei zu wenig Druck aus den Halterungen rutschen können.

Sie werden sehen, das Boot gleitet wesentlich besser über das Wasser u. Wellen bei 0,3 bar Luftdruck..!! Die elektrische Pumpe verfügt über ein Manometer, dieses dann auf 0,3 bar stellen ( Pumpe stoppt automatisch bei erreichtem Druck). Alternativ haben wir auch Manometer einzeln im Zubehör.

besser Wenden : Fock back halten

Um einfacher und besser durch die Wende zu kommen, einfach die Fock einen kleinen Moment lang “back halten”, d.h. die Schot noch kurz belegt lassen. Der Wind fällt jetzt von der “falschen” Seite in die Fock und drückt den Bug so durch den Wind. Wenn der Bug durch den Wind gedreht ist, jetzt die Fockschot lösen und auf der anderen Seite (Lee Seite) belegen.

 Wichtig beim Wenden ist auch die Gewichtsverteilung auf dem Boot, d.h Gewicht in die Bootsmitte verlagern um die Drehung zu unterstützen. Das ist auch sehr wichtig beim GUPPY, da dieses Modell  keine Fock hat !

Silikonspray verwenden

Für die Steckverbindungen vom Rahmen und auch vom Mast ist es gut von Zeit zu Zeit Silikonspray zu benutzen. So bleibt alles geschmeidig und ist weiterhin leicht zusammen zu stecken.

Wichtig: die Kielfinnen müssen richtig sitzen

Vor jedem Segeln sollte kurz überprüft werden ob beide Kielfinnen richtig sitzen und gut in den Haltetaschen stecken. Auch kam es schon vor, dass Kunden die Finnen falsch herum angebracht haben – Vorsicht ! Sollte das Boot zu wenig Druck auf den Rümpfen haben kann es sein , dass sich die Finnen verschieben oder sogar aus einer Lasche heraus rutschen können.Daher ist es wichtig immer mit dem richtigen Druck – empfohlen 0,3 bar – zu segeln ( siehe oben Thema  : Druck auf den Rümpfen). Auch beim Aufblasen verschieben sich die Finnen immer ein Stück nach Vorne, also kontrollieren ob sie auch nach dem Aufblasen Hinten noch gut in der Lasche stecken ! Wichtig : Nicht auf das Boot setzen / stellen wenn es an Land auf den Finnen steht. Das kann zu einer Beschädigung der Finnen bzw. der Halterung dieser führen.

beim Aufbau beachten
  • Um z.B den Rahmen beim 420er bzw. 460er leicht in die 8 Haltetaschen zu stecken braucht man beide Hände. Ist geht leicht wenn man den Rahmen auf einem Knie ablegt, so hat man beide Hände frei um ihn dann in die Laschen zu stecken. Das Ventil sollte dabei auf ” offen ” stehen (den roten Stift im Ventil nach unten drücken).
  • Vor dem Segeln stets kontrollieren ob die Schäkel ( der Wanten) richtig geschlossen sind ( Click bei 180 Grad Drehung ! )
  • Während die Elektropumpe aufbläst die Zeit nutzen und schon mal den Mast zusammenstecken, Schelle mit Großfall & Fockfall anbringen… das spart Aufbauzeit
  • kontrollieren ob die Finnen richtig herum eingesteckt sind , und auch nach dem Aufblasen richtig sitzen ( d.h Vorne und Hinten gut in den Taschen stecken !)
  • immer mit dem richtigen Druck segeln ( empfohlen 0,3 bar)
  • die schwarze Leine des Trampolins ( 420/460er) NIE ganz ausfädeln. Nur Hinten ausfädeln um das hintere Rahmenstück abzunehmen, die Seite allerdings nur lockern ( um das Seitenrohr herausziehen zu können). Das spart enorme Zeit beim wieder aufbauen !
  • Alternative: die schwarze Leine mit Karabinern an den Ösen befestigen, dann können die Karabiner schnell gelöst oder eingehängt werden, dann die Leine spannen. Dadurch deutlich schnelleres aufbauen !
  • den Bolzen/ Staybold  ( quasi die silberne Mastverlängerung beim 420/460 unter dem Boot) mit den Unterwanten verbunden lassen ( Splint montiert lassen). Man kann es dann so zusammen in die Tasche packen, und spart wieder Aufbauzeit, da man den Splint nicht montieren muss ( etwas fummelig unter dem Boot !)
  • Bugspriet Trick: wenn der Mast aufgestellt wird ( und senkrecht steht)  ist es gut das Vorstag ( schwarz) erstmal kurz an einem der Bugringe vorne anzubringen. Der Mast steht dann erstmal. Dann hat man beide Hände frei für das Bugspriet-Rohr. Dieses dann auf einem Knie ablegen,  das Vorstag vom Ring lösen und richtig vorne am Bugspriet mit dem Karabiner befestigen . Fertig!
  • Beim Aufbau das Vorstag ( schwarz) stramm durchsetzen, dann die Fock hochziehen und das Fockfall auf Spannung bringen. Danach dann das schwarze Vorstag wieder etwas lösen. So bekommt man gut Spannung auf´s Vorstag der Fock !
  • um den Mast – vor allem beim 460er ( 6m Mast) einfacher zu stellen den Mast vorbereitet längs auf das Boot legen. Dann den Mast mit dem Fuss runter drücken und “fixieren” ( während man vorm Boot steht), und ihn dann mithilfe des Fockfalls hochziehen bis er senkrecht steht. Das Fockfall dabei immer auf Spannung halten. Anschliessend mit dem senkrecht stehenden Mast nach vorne, direkt vor das Boot bewegen und den Mast jetzt senkrecht stehend hochheben. In den Mastfuss einsetzten, Vorstag vorne dicht nehmen und er steht. Ein Video zu der Methode gibt es bei uns im Youtube Kanal (“how to step a minicat 420/460 mast”)”
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